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I say hey! What's going on?

Wie viele Jahreszeiten liegen zwischen der Erstellung dieses Blogs und dem ersten Eintrag desselbigen? 2? 3? Man munkelt... Entweder verläuft mein Leben nicht sonderlich spannend, ich bin nicht unterhaltsam genug oder ich liege in meinen Annahmen schlichtweg falsch und hindere mich selbst an den Aufzeichnungen meiner wilden Jugend. Aber da ich kleine Dancemaus im Moment krankheitsbedingt sowieso nicht in der Lage bin, die hannoversche Partyszene unsicher zu machen, bin ich so spontan und leg einfach mal drauf los. Etwas Selbstdarstellung sollte wohl jedem gegönnt sein...

Die Frage ist nur, was genau ich hier eigentlich festhalten will? Und für wen? Ich denke, ich "entscheide" mich für eine Art von Kalamatsch meiner erlebten Geschehnisse des Tages und meiner aktuellen Gefühlswelt. Entzückend. Wie feiner Sand mit Spühli. Eventuell findet sich ja der ein oder andere Leser (Soweit es diese geben wird?) wieder oder zeigt sich zumindest amüsiert.

Zum heutigen Tag: Ansich hat sich nicht viel getan in meinem Leben. Die meiste Zeit der vergangenen Stunden habe ich damit genutzt, alle möglichen Fressalien in mich hineinzustopfen in der Hoffnung, vielleicht irgendeine Geschmacksrichtung auf meiner 2 cm dick belegten Zunge erahnen zu können. Aber Pustekuchen! Welch Verschwendung. Stattdessen gab's zur Belohnung nur einen Blähbauch allererster Güte und das Bedürfnis Kette zu rauchen. Der Blähbauch ist geblieben, das Bedürfnis aufgrund Zigarettenmangels nicht gestillt. Damn! Reingeguckt! Natürlich sind auch sämtliche Bekanntschaften meinerseits heute dick auf Clubtour unterwegs und niemand mag sich an einem Samstagabend mit mir zum Kamille inhalieren und auf einen Erkältungstee unter dem Familienhandtuch treffen. Freunde... Über die kann auch jeder seine eigene These aufstellen.

Obwohl ich meine Rotznase eigentlich recht lieb haben sollte, denn durch diese kann ich sämtlichen neu kombinierten Pärchen meines Umfeldes ganz ohne große Erklärungen aus dem Wege gehen. Was sehr praktisch ist, denn einerseits macht man sich rein optisch völlig vereinsamt nicht allzu gut zwischen lauter fast in ihrem eigenen Speichel ersaufenden Liebeshäschen und andererseits wäre da noch Mister J., der sein übriges zu der Sache beiträgt.

Mister J. für seinen Teil ist ein Freund von mir. Ein vertrauter Freund. Ein sehr vertrauter Freund. Ich kenne ihn ziemlich gut und er kennt mich ziemlich gut. Seit rund 2 Monaten gilt letztere Information auch auf körperlicher Basis.

Die ganze Geschichte war wohl von Anfang an ein Fehler. "Entweder du schläfst mit jemandem, den du liebst oder du schläfst mit jemandem, den du nicht liebst und das auch aus dem Grund, weil du ihn nicht kennst.", um es in den Worten einer Freundin zu sagen. Und sie hat Recht. Ein Verhältnis ohne Blutvergießen anzufangen, zu führen und zu beenden ist für mich aufgrund meiner doch reichlich besitzergreifenden Art schon ein wahres Wunder. Aber eine Affäre mit einem Jungen, den ich fast tagtäglich sehen muss... Das konnte nur schief gehen. Insbesondere wenn dieser im Begriff ist, eine Beziehung mit einer anderen, ich erlaube mir mal den Ausdruck, "äußerst dummen" Person einzugehen. Ob sie dumm ist oder nicht, macht allerdings auch keinen großen Unterschied. Ebenso die Fragestellung, ob seine Absichten ernst oder nur von kurzer Dauer sind.

Ich bin nicht rachsüchtig, ansonsten hätte ich Miss Blond, die vor ca. 2 Wochen in Mister J.'s Leben getreten ist, noch heute im Vorbeigehen zuzwitschern können, dass gestern morgen noch ich auf ihrer Seite des Bettes lag, aber es schmerzt dennoch. Das lustige an der Sache ist, dass es ihm in Sachen Eifersucht nicht anders ergeht. Ganz im Gegenteil... Wir sind uns beide einig, dass wir am liebsten die Zeit zurückspuhlen würden, aber dennoch lassen wir bei keinem Zusammentreffen nur einmal die Finger voneinander, auch wenn wir wissen, dass es uns, unser "wir", auf Dauer kaputt macht.

Heute Abend trennen ihn und sie wieder viele, viele Kilometer und auch wenn es unfair und egoitisch klingt: Bei dem Gedanken daran fühle ich mich schon um einiges besser.

11.2.07 01:19


Trouble can't you see? You're eating my heart away and there is nothing much left of me.

Kinder, Kinder... Ich befürchte, mein Lungenvolumen hat sich innerhalb von 24 Stunden halbiert und das Rauchen konnte ich heute natürlich auch nicht sein lassen. Was bin ich nur freaky drauf! Könnte meinen Kopf gegen die Wand schlagen oder auf den stark überlagerten Schreibtisch, sodass viele spitze Gegenstände in ihm stecken bleiben. Ich werde es nie lernen, nie! Und Strafe muss sein.
Habe übrigens ein paar alte, wertvolle, da mit viel Herzblut geliebte, Stücke meiner "Kindertage" wiedergefunden. Wie großartig spießig sind die Nachbarn Meister Eders denn bitte schön? Wer Interesse an der Antwort hat: "Pumuckel und das neue Badezimmer" sollte für Aufklärung sorgen.

Um an die Mister J.-Geschichte anzuknüpfen: Zwischen dem letzten und diesem Eintrag liegen eine ganze Menge Gespräche und jede Menge verwirrter Gefühle meinerseits. Wie bereits erwartet, rief er Sonntag Abend an, um ein kleines Pläuschchen über relativ belanglose Themen zu beginnen. Das Gespräch dümpelte eine ganze Weile so vor sich hin, bis irgendwann Klartext gesprochen wurde und ich letztendlich zu dem Entschluss kam, dass uns etwas Abstand zueinander mit Sicherheit gut tun würde und ich Zeit brauche, um das Wirrwarr in meinem Kopf ein wenig zu ordnen. Er war strikt dagegen und meinte, dass das für ihn leider unmöglich umzusetzen sei. Habe das Telefonat dann ziemlich abrupt mit dem Satz "Bitte ruf nicht an, ich kann das alles nicht." beendet, um am nächsten Morgen um 06:30 Uhr vom Telefonklingeln geweckt zu werden.
Langsam aber sicher bin ich am Ende mit meinem Latein. Ich will ihn nicht sehen wollen, ich will aber auch nicht, dass er mich nicht sehen will. Am liebsten würde ich ihn in einen kleinen goldenen Käfig setzen und ganz oben auf mein höchstes Regal stellen, sodass niemand an ihn ran kommt. Weder ich, noch sonst wer.
Nur nachts dürfte er neben mir schlafen... Er und sein vertrauter Geruch, seine Wärme und dann einfach schlafen, nebeneinander liegen und träumen. Das fehlt mir. Wie sehr mir das fehlt.

Morgen ist dann wohl das wilde Leben der Uschi Obermaier mit Pelle und grober Leberwurst angesagt. Ich habe hohe Erwartungen. Die wilden 60er und Matthias Schweighöfer, das sexy little swine. Lecker schmecker, das sollte für Ablenkung sorgen. Hoffe ich zumindest.

13.2.07 04:05


In allen Ecken hocken Menschen, mit einem riesengroßen Schlauch.

Wasser - Das Elixier des Lebens, oder wie heißt es so schön?

Erstaunt mich immer wieder, das Zeug. Es ist irgendwie sanft und geschmeidig und doch erstaunlich kraftvoll. Man kann es in alle möglichen Formen bringen und trotzdem ist es so wild und unbändig und entgleitet einem bei jedem Versuch, es in der Hand zu halten, zwischen den Fingern. Es hält alles am Leben und ist unentbehrlich und trotzdem bringt es in manchen Fällen den Tod...
Ist es nicht seltsam, dass wir uns mit dem, was wir trinken, auch waschen? Irgendwie schon komisch: Wir führen unserem Körper tagtäglich Wasser zu, um dies dann zum Teil für unsere Kühlung wieder auszuschwitzen. Danach waschen wir den Schweiß mit anderem Wasser wieder ab. Wäre es dann nicht gleich besser, das Schwitzen von vornherein sein zu lassen und lieber immer einen kleinen Beutel von dem göttlichen Nass bei sich zu führen und bei Bedarf auf den Körper "aufzutragen"? Dann spart man sich zumindest das Wasser fürs Duschen und ´ne ganze Menge Duschgel sowieso.

Das musst ich nur eben loswerden, auch wenn ich wahrscheinlich einfach nur detsch bin und der heiße Dampf mir zu Kopf gestiegen ist.

13.2.07 20:33





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